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Arbeitszeugnis: Worauf Arbeitnehmer und Arbeitgeber achten sollten

Aktualisiert: 30. Juni

Ein Arbeitszeugnis ist ein wichtiges Dokument, das Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern nach Beendigung ihres Arbeitsverhältnisses ausgestellt wird. Es gibt bestimmte rechtliche Anforderungen, denen ein Zeugnis entsprechen muss, um den gesetzlichen Vorgaben gerecht zu werden.



Das Arbeitszeugnis muss wahrheitsgemäß und wohlwollend formuliert sein. Das bedeutet, dass es keine negativen Formulierungen oder versteckten Kritikpunkte enthalten darf. Darüber hinaus muss es vollständig sein und alle relevanten Informationen über das Arbeitsverhältnis und die Tätigkeiten der betreffenden Person enthalten. Dazu gehören Angaben zur Position, zum Arbeitsbereich, zu den Aufgaben und zur Dauer des Arbeitsverhältnisses.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Zeugnisformulierung. Es gibt eine Vielzahl von Formulierungen, die je nach Ausprägung unterschiedliche Bedeutungen haben können. Ein auf Arbeitsrecht spezialisierter Rechtsanwalt kann helfen, diese Formulierungen zu interpretieren und zu verstehen, um sicherzustellen, dass das Zeugnis den gesetzlichen Anforderungen entspricht.

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben die Möglichkeit, wenn das Arbeitszeugnis den gesetzlichen Anforderungen nicht entspricht, entsprechend zu reagieren.Ein Rechtsanwalt kann dabei helfen, das Zeugnis zu überprüfen und gegebenenfalls rechtliche Schritte einzuleiten. Dazu gehört beispielsweise die Forderung nach einer Korrektur des Zeugnisses oder gegebenenfalls die Einreichung einer Klage beim Arbeitsgericht.

Es ist daher ratsam, sich von einem auf Arbeitsrecht spezialisierten Anwalt beraten zu lassen, bevor ein Zeugnis akzeptiert wird. Eine frühzeitige Beratung kann dazu beitragen, dass das Zeugnis den gesetzlichen Anforderungen entspricht und vermeidet, dass unzulässige Informationen enthalten sind, die potenzielle neue Arbeitgeber in die Irre führen könnten. So können etwaige Konflikte vermieden werden.

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